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Dr. Claudia Tanck
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Dr. phil. Claudia Tanck

Lebenslauf

Familie

Mitte der 60er Jahre, in einem der spätesten geburtenstarken Jahrgänge, kam ich auf die Welt. Man darf mich ein Wunschkind nennen. Den Vornamen Claudia hatten meine Eltern auf einer Urlaubsreise aufgefangen: „Wenn wir eine gemeinsame Tochter bekommen, soll sie Claudia heißen, wie diese kleine Pension hier in Italien.“

Meine Mutter brachte aus erster Ehe eine Tochter mit, die mit 16 Jahren aber schon fast erwachsen war, alsbald heiratete und das Elternhaus verließ. Anfangs wohnten meine Großeltern mütterlicherseits noch mit im Haus mit Einlieger-Wohnung. So genoss ich ein harmonisches Familienleben in der Oberstadt von Lauenburg.

Schulzeit

Zur Schule ging ich gerne, das Lernen fiel mir nicht schwer. Den Weg von einem Kilometer in die Stadtmitte ging ich mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft zu Fuß. Meine Leistungen waren so gut, dass ich auf das Gymnasium kommen sollte. Wir entschieden uns für Geesthacht, der besseren Busverbindung, aber auch des liberalen, fortschrittlichen Rufes wegen.

Meine Neigungen gingen eher zu Sprachen, auch zu Geschichte, Geografie und Biologie, Mathematik liegt mir dagegen nicht sonderlich. Sport-Unterricht gehört ohnehin abgeschafft.

Ferien

Vor allem mein Vater, gelernter Buchdrucker-Meister und in Hamburg in Familienbetrieben angestellt, machte ständig neue Reisepläne. Mit seiner Familie, also meiner Mutter, von Beruf Aporheken-Helferin aber seit meiner Geburt Hausfrau, und mir ging es im Urlaub mit dem Auto los: Einerseits an die See, also die Ostsee an der Lübecker Bucht oder die Nordsee in Nordfriesland. Andererseits fuhren wir in die Berge, das waren der Harz oder die Voralpen im Allgäu. Sobald ich laufen konnte, wanderte ich mit über Berg und Tal.

Studium

Mein Studium nahm ich an der Universität Hamburg auf, Geschichte, Archäologie und Evangelische Theologie waren zuerst meine Fächer. Dabei lernte ich von den alten Sprachen Hebräisch, Akkadisch, Sumerisch, Hethitisch und Altgriechisch, Latein sowieso. Bei den neuen Sprachen war es insbes. Italienisch. Mein Promotions-Studium umfasste Altorientalistik und Alte Geschichte.

Meine Doktorarbeit schrieb ich unter dem Titel: „Arche - Ethnos - Polis. Untersuchungen zur begrifflichen Erfassung des Achämenidenreiches in zeitgenössischen griechischen Quellen“. Im Kern ist es eine Analyse der unterschiedlichen Auffassungen von Staat bei Griechen und Persern im 5. und 4. Jh. v. Chr.

Arbeit

Neben meinem Studium hatte ich eine Teilzeitstelle als wissenschaftliche Hilfskraft inne; dort arbeitete ich verschiedenen Professoren zu, transskribierte griechische Inschriften. Zu meinem Leidwesen gelang es nicht, eine meinem Abschluss gemäße feste Anstellung im Universitäts-Betrieb zu finden. Einer zweijährigen Qualifizierungs-Maßnahme im Tourismussektor folgten kürzere Beschäftigungen im Reisebereich. In Lauenburg habe ich im Sommer 2000 Arbeitsmaterialien für den Heimat- und Sachunterricht an Grundschulen erstellt wie den „Archiv-Koffer“ (siehe Links) und erschloss den Archivbestand meiner Kirchengemeinde.

Nebenher begann ich einzelne selbständige Tätigkeiten als Freiberuflerin, die ich teilweise auch heute nebenberuflich ausübe, wie die Autorentätigkeit, siehe Schrift.

Beruf

Als Glücksfall erwies sich von den Synoden des Kirchenkreises her die Bekanntschaft mit Herr Martin Fischer von der Bäk. Dieser hatte den Handlungsbedarf im Kirchenkreis-Archiv in Ratzeburg erkannt und mich im Jahr 2005 für zunächst fünf Wochenstunden engagiert. Drei Jahre später stieg die Zahl der Wochenstunden auf 13,5. Mit der Fusion der Kirchenkreise 2009 wechselte mein Arbeitsplatz nach Lübeck. Dort wurde ich von einer lieben Kollegin, die als Rentnerin die Lübecker Archivbestände pflegte, in ihr Arbeitsgebiet eingeführt.

Für das von mir angeregte Projekt, für das Mitte der 80er Jahre von Herrn Probst Dr. Herman Augustin erarbeitete Buch „Land, höre des Herren Wort“ über den Kirchenkreis Herzogtum Lauenburg und das ein Jahrzehnt später von Herrn Konrad Dittrich verfasste Werk „850 Jahre Kirche in Lübeck“ ein gemeinsames Nachfolgewerk zu schreiben, wurden mir fünf weitere Wochenstunden genehmigt. So durchforstete ich mehrere Jahre lang auch andere Bücher sowie etliche Akten aus dem Kirchenkreis, den Kirchengemeinden und auch dem Landeskirchenarchiv in Kiel sowie dem Landesarchiv in Schlesiwg. Mein Partner hat dazu  alle Kirchen und Kapellen von außen und innen fotografiert. Ende 2016 nun ist dieser Band mit über 400 Seiten erschienen, siehe Bücher.

Ehrenämter

Fünfzehn Jahre lang war ich Mitglied im Kirchenvorstand von Lauenburg, mein Schwerpunkt war insbes. die Partnerschaftsarbeit mit Tansania, aber auch die Diakonie. Dieses Amt gab ich auf, als meine Mutter schwer pflegebedürftig wurde.

In einer eher linksliberalen Familie aufgewachsen bin ich der Partei „Bündnis 90 - Die Grünen“ beigetreten. Für sie bin ich im Stadtrat von Lauenburg bürgerliches Mitglied, und zwar stellvertretend im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Wirtschaft und Tourismus.

Freizeit

In Lauenburg zeige ich seit Mitte der 90er Jahre Touristengruppen als Stadtführerin meine Stadt. Hin und wieder begleite ich als Reiseleiterin Busgruppen durch die Umgebung von der Elbmarsch bis zum Sachsenwald, von der Heide bis zum Schaalsee. Hin und wieder halte ich Vorträge mit meinem Wissen aus meinem Studium oder etlichen Büchern im Kreis Herzogtum Lauenburg. Viele Jahre sammelte ich Pressenotizen über Lauenburg und stellte daraus jährlich eine Chronik zusammen. In letzter Zeit fehlen mir die Mitspieler zum Musizieren, lange habe ich die Streichinstrumente Psalter und Fiedel gespielt, auch hin und wieder in der Kirche.

Was mir schon seit meiner Schulzeit Freude bereitet, ist das Kochen und Backen. So bereite ich jeden Tag - arbeitstäglich abends, am Wochenende mittags - eine warme Mahlzeit. Zum Advent backe ich etliche Sorten Plätzchen und auch mal Kuchen.

Bücher

Wer mehr Bücher besitzt, mein Partner oder ich, steht nicht fest, anders als er habe ich meine nie gezählt. Vor allem zu historischen Themen habe ich etliche Werke angeschafft. Während der täglichen Bahnfahrten lese ich gern Romane mit historischem Hintergrund.

Zwischen zwei großen Bären

Mag Bären sehr, auch lebensgroße. (Foto 2010)

Claudia Tanck vor Plakat "Grüne Stadtführung"

Stadtführung für die Grünen ins Grüne (Foto 2013)

3 Fische (Türkei, Ägäisküste)

Jeden Sonntag kommt Fisch auf den Tisch, dazu ein Glas Weißwein.

Morgens und nachmittags eine Tasse Tee, doch meist ohne „Wölkchen“ wie in Ostfriesland.

(Fotos 2012 und 2010)

Ostfriesland, Teetasse mit Wölkchen Pastor aus Tansania und Claudia Tanck Israel, Gespräch mit Nonne

Links: Pastor aus Tansania zu Besuch in Lauenburg.

Rechts: Gespräch mit Nonne in Israel.


(Fotos 2010 bzw. 2015)

Reisen

Da mir über viele Jahre ein Partner fehlte, bin ich mehrmals im Jahr im engen Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten allein verreist. Nach dem Vorbild meines 1999 auf einer Kreuzfahrt verstorbenen Vaters habe ich mir die Reiseprogramme selbst erstellt, Fahr- oder Flugkarten und Hotelzimmer auch mit Hilfe der örtlichen Tourist-Inforamtionen gebucht. Ziele waren unter anderem Nord-Italien (Verona, Venedig), Griechenland (Thessaloniki), Türkei (Istanbul), im Mittelmeer Malta, die Atlantik-Inseln La Palma und Madeira. Dazu unternahm ich kurze Schnupper-Kreuzfahrten zwischen Häfen an Nord- und Ostsee. Organisierte Reisen führten mich nach Tansania und je zwei Mal ins Heilige Land sowie in Lauenburgs Partnerstadt in Hinterpommern, jetzt Lebork genannt. Bei Kurz-Tripps lernte ich unter anderem Bad Harzburg, Pfronten im Allgäu, Magdeburg, Dresden, Trier und Speyer kennen.

Nach einer kurzen Bekanntschaft bei Tagestouren innerhalb Norddeutschlands in den 90er Jahren wurde ich von meinem jetzigen Lebenspartner durch glückliche Umstände 2009 wieder entdeckt, wenige Tage nachdem meine Mutter, die ich zu Hause gepflegt hatte, verstorben war. Er reist ebenso gerne wie ich, so sind wir vier bis sechs Mal jedes Jahr unterwegs, siehe Reisen.

Wohnen

Von Weihnachten 2009 bis Neujahr probierten mein neuer Freund und ich bei mir im gemieteten Elternhaus das gemeinsame Leben aus. Es ergaben sich etliche Gemeinsamkeiten, vom Aufstehen und Zubettgehen - wir sind beide Morgenmenschen und gehen selten nach 10 Uhr ins Bett - über das Essen - wir bevorzugen leichte Kost mit wenig Fleisch, dann meist Geflügel, und jede Woche Fisch - weiterhin dem Tee statt Kaffee trinken, spärlichem Genuss von Alkohol - je eine Flasche Bier zum Abendbrot am Wochenende und ein Glas Wein zum Sonntagmittag - das Verabscheuen von Tabakrauch, die Liebe zu Büchern und der Vorzug von Bildungsreisen gegenüber dem Bade- oder Skiurlaub. Nach etlichen weiteren Wochenend-Besuchen zog mein Lebensgefährte im Sommer 2010 bei mir ein.

Obwohl jeder von uns beiden viele Jahre ohne Partner gelebt hatte, harmonieren wir gut miteinander und unternehmen alles was möglich ist am liebsten gemeinsam.

An Bord eines Fährschiffes auf der Nordsee

An Bord eines Fährschiffes auf der Nordsee (Foto 2012)

Beim Essen mit Partner Manfred Maronde, auf Madeira (Foto 2016)

Lauenburg, Bahnhof Lübeck, Hauptbahnhof

Tagein - tagaus: Bahnhof Lauenburg und Hauptbahnhof Lübeck,
1 Stunde hin,
1 Stunde zurück einschl. Bus
hier wie dort

(Fotos 2011 bzw. 2013)