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Dr. Claudia Tanck
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Dr. phil. Claudia Tanck

Geplante Vorträge und Ausstellungen

Für die Freie Lauenburgische Akademie, (FLA, siehe Links), den Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Lauenburg und den Bürgerverein Wentorf biete ich je einen Abendvortrag im Jahr 2017 kostenlos an. Hinzu kommen zwei Ausstellungen, die das Thema „500 Jahre Reformation“ behandeln.

Lfd. Nr.

Thema

Zeit und Ort

1.

Reformation im Herzogtum Lauenburg:
Vom Bistum Ratzeburg zur Lauenburgischen Superintendentur

Vor 500 Jahren hat Martin Luther in Wittenberg 95 Thesen gegen den Ablasshandel veröffentlicht. Was als Kritik gegen die Auswüchse bestimmter kirchlicher Praktiken begann, sollte das kirchliche und konfessionelle Gefüge des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation tiefgreifend verändern und Auswirkungen auf die weltliche Politik haben. Auch das Herzogtum Lauenburg wurde in den 1520er Jahren von der reformatorischen Bewegung erfasst. Zwischen der Berufung der ersten lutherischen Prediger 1526 und der endgültigen Einführung der Reformation der Lauenburgischen Kirchenordnung 1585 lagen fast 60 Jahre.

In diesem Vortrag werden die kirchlichen, religiösen und politischen Faktoren vorgestellt, die zur Durchsetzung der Reformation im Herzogtum Lauenburg führten. Eine Folge der Reformation war auch die Gründung der Kirchengemeinde Hohenhorn 1598, der das Dorf Wentorf zugeordnet wurde. Den Schwerpunkt des Vortrags bildet die Darstellung der  kirchlichen Verhältnisse und Ereignisse im Spannungsfeld von Sächsisch-Lauenburgischer, Hamburger und Lübecker Herrschaft im Südwesten des Herzogtums Sachsen-Lauenburg.

Donnerstag, 16. März 2017, 19:30 Uhr, Bürgerverein Wentorf, Alte Schule, Teichstraße1/ Hauptstraße, Wentorf bei HH.

2.

Reformation im Herzogtum Lauenburg

Der Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Lauenburg, nimmt die Wiederkehr des Reformationsbeginns zum Anlass, eine Ausstellung mit Bildern und kurzen Texten zu zeigen. Das Thema wird hierbei verbunden mit dem diesjährigen Motto für den Tag des offenen Denkmals: „Macht und Pracht“. Die damals handelnden Personen aus kirchlicher und weltlicher Herrschaft werden vorgestellt, insbes. Franz II., der mächtigste Herzog aus dem Hause Sachsen, Engern und Westphalen.

Nach der feierlichen Eröffnung wird diese Sonderschau zu den Öffnungszeiten des Elbschifffahrtsmuseums zu sehen sein, siehe Links.

Sonntag, 10. September 2017, 11:30 Uhr, Elbschifffahrts-museum, Elbstraße 59, Lauenburg

Plakat
(PDF, 636 kB)

3.

Lebensraum Stadt:
Stadtkulturen von den Sumerern bis zum Römischen Reich

Über Jahrtausende führten die Menschen ein nicht sesshaftes Dasein als Jäger und Sammler. Erst in der Jungsteinzeit ließen Gruppen von Menschen sich dauerhaft an einem festen Platz nieder. In diese Zeit fällt die Entstehung einer Lebensform der Stadt. Von der beschaulichen Kleinstadt bis zur unüberschaubaren Mega-City mit vielen Millionen Einwohnern reicht heute das Erscheinungsbild der Stadt. Dieser Vortrag widmet sich der Entstehung der frühen Städte. Thematisiert werden unter anderem die Voraussetzungen für die Bildung von Stadtkulturen, die Definition des Stadtbegriffes, das soziale und rechtliche Gefüge der Stadtgesellschaft sowie städtebauliche Aspekte. Dabei wird ein Bogen über die Entstehung der Stadt im Altertum bis zum Römischen Reich gespannt.

Dienstag, 19. September 2017, 19:30 Uhr;
FLA, Angerhof, Hauptstraße 18 d, Wentorf

4.

Auf der „nassen Salzstraße“:
Die Stecknitzfahrt zwischen Lauenburg und Lübeck

Als am Maria-Magdalenen-Tag 1398 die ersten Salzprahme unter Glockengeläut in Lübeck eintrafen, war es eine Sensation: Auf dem ersten Wasserscheiden-Kanal Mitteleuropas war der Betrieb aufgenommen worden. Zur Erleichterung des Salzhandels zwischen Lüneburg und Lübeck waren auf Initiative der Stadt Lübeck die Flüsse Stecknitz und Delvenau durch den „niegen Graben“ zu einer durchgehenden Wasserstraße zwischen Elbe und Trave verbunden worden. Mehr als vierhundert Jahre lang wurden auf diesem Wasserweg Salz, aber auch viele andere Güter transportiert. Der Ausbau der Wasserstraße mit einem ausgeklügelten Schleusensystem war eine technische Meisterleistung des Mittelalters. Ebenso bedeutend war die Stecknitzfahrt nicht nur für die Region, sondern auch für die Hanse, denn ein Großteil des begehrten Konservierungsmittels Salz wurde über diesen Kanal nach Lübeck verschifft. Träger des Handels waren die Lübecker Salzfahrer und das Amt der Stecknitzfahrer. Noch heute erinnern technische Relikte im Gelände und Kunstwerke in Kirchen an den lukrativen, aber auch beschwerlichen Salzhandel zwischen Lauenburg und Lübeck.

Der Vortrag wird gemeinsam vom Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Lauenburg, und dem Forum Kultur und Umwelt im Rahmen des Schwerpunktes „Salz in der Linse“ angeboten.

Dienstag, 17. Oktober 2017, 19:30 Uhr, Hotel Bellevue, Blumenstraße 29, Lauenburg

5.

Lutherische Bibeln aus früheren Jahrhunderten

Eine Bibelausstellung in der Maria-Magdalenen-Kirche bereiten der Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Lauenburg und die Kirchengemeinde Lauenburg vor. Dabei bitten wir um Ihre Mithilfe. Haben Sie eine alte, originelle und/oder schöne Bibel? Eine Familienbibel, die Bibel Ihrer Konfirmationszeit oder einen ähnlich besonderen Schatz und würden Sie uns diesen Bibelschatz für die Ausstellung zur Verfügung stellen? Dann wenden Sie sich doch bitte an den Vereinsvorsitzenden Horst Eggert oder an einen der beiden Pastoren oder die Pastorin (siehe Links). Alle Bibeln werden sorgsam behandelt, sind versichert und werden Ihnen nach der Ausstellung wieder zurückgebracht.  

Dienstag, 31. Oktober 2017, Kirche

Stand: 16. Mai 2017

Ausstellung Die Reformation im Herzogtum Lauenburg