Besuchsanschrift:

Dr. Claudia Tanck
Sternenweg 4
21481 Lauenburg/Elbe

Rufnummern:

Telefon: 0 41 53 / 27 14

Telefax: 0 41 53 / 59 82 72

Internet:

Web: www.tanck.info

E-Mail: kontakt@tanck.info

Kontakt

Hinweise:

Impressum | Disclaimer | Suchen |

Dr. phil. Claudia Tanck

Geplante Vorträge und Ausstellungen

Für die Freie Lauenburgische Akademie, (FLA), den Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg (beide siehe Links), Bezirksgruppen Lauenburg und Schwarzenbek, sowie den Bürgerverein Wentorf und auch den Förderkreis Industriedenkmal Saline Lüneburg biete ich Abendvorträge kostenlos an.

Lfd. Nr.

Thema

Zeit und Ort

1.

Die Stecknitzfahrt zwischen Lüneburg und Lübeck

Als am Maria-Magdalenen-Tag, dem 21. Juli 1398, die ersten Salzprahme unter Glockengeläut in Lübeck eintrafen, war es eine Sensation: Auf dem ersten Wasserscheiden-Kanal Mitteleuropas war der Betrieb aufgenommen worden.
Zur Erleichterung des Salzhandels zwischen Lüneburg und Lübeck waren auf Initiative der Stadt Lübeck die Flüsse Stecknitz und Delvenau durch den „niegen Graben“ zu einer durchgehenden Wasserstraße zwischen Elbe und Trave verbunden worden. Mehr als vierhundert Jahre lang wurden auf diesem Wasserweg Salz, aber auch viele andere Güter transportiert. Der Ausbau der Wasserstraße mit einem ausgeklügelten Schleusensystem war eine technische Meisterleistung des Mittelalters.

Ebenso bedeutend war die Stecknitzfahrt nicht nur für die Wirtschaft der Region, sondern auch für die Hanse, denn ein Großteil des begehrten Konservierungs-Mittels Salz wurde über diesen Kanal nach Lübeck verschifft. Träger des Handels waren die Lübecker Salzfahrer und das Amt der Stecknitzfahrer. Noch heute erinnern technische Relikte im Gelände und Kunstwerke in Kirchen an den lukrativen, aber auch beschwerlichen Salzhandel zwischen Lüneburg und Lübeck.

(Förderkreis Industriedenkmal Saline Lüneburg e.V.)

(Foto oben: Alte Salzspeicher an der Obertrave in Lübeck)

Donnerstag, 22. Februar 2018, 19:00 Uhr, Lüneburg, Salzmuseum

2.

Die St.-Jacobi-Kapelle in Basedow -
ein Kleinod mit wechselvoller Geschichte

Eine Besonderheit im Kreis Herzogtum Lauenburg sind die Kapellengemeinden, die zum Verbund einer Pfarrgemeinde gehören. Von ursprünglich 30 Kapellen sind heute noch zwölf vorhanden, und eine von ihnen ist die St.-Jacobi-Kapelle in Basedow. Im 19. Jahrhundert war auch sie dem Untergang geweiht und entging nur durch Einschreiten des damaligen Superintendenten Brömel der Aufgabe und dem Abriss. In diesem Vortrag wird die wechselvolle Geschichte der Kapelle vorgestellt und auf die lauenburgische Tradition der Kapellengemeinden eingegangen.

Information auf der Seite der Kirchengemeinde Lütau:
www.kirche-luetau.de/geschichte-und-gebaeude/kapelle-basedow

Dienstag, 12. Juni 2018, 19:30 Uhr, Basedow, Gemeinschafts-Haus

3.

Der Mythos Troja

Im 8. Jh. v. Chr. beschrieb Homer in der „Ilias“ den Krieg um Troja und schuf damit einen Mythos, der bis heute nichts an Strahlkraft verloren hat. Schon in der Antike wurde die „Ilias“ zur Standard-Lektüre, und Themen aus dem Trojanischen Krieg fanden Eingang in die bildende Kunst. Weder im Altertum noch im Mittelalter wurde an der Historizität Trojas gezweifelt, und inspiriert von der Dichtung Homers begab sich Heinrich Schliemann im späten 19. Jh. auf die Suche nach dem legendären Ort. Mit seinen Funden begründete er die wissenschaftliche und historische Troja-Forschung, die bis heute andauert.

Themen dieses Vortrages sind die Begründung des Troja-Mythos’ durch Homer und seine Rezeption in Antike, Mittelalter und früher Neuzeit sowie die Gegenüberstellung der literarischen Schilderungen mit dem historischen Troja, wie es aus Ausgrabungen und hethitischen Quellen erschlossen werden kann.

(Freie Lauenburgische Akademie In Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek)

(Foto unten: Nachbau des berühmten Holzpferdes - im Schnee im Februar 2012!)

Dienstag, 18. September 2018, 19:30 Uhr, Schwarzenbek, Rathaus, Festsaal

Salzspeicher an der Obertrave in Lübeck Troja, Nachbau des berühmten Holzpferdes

Stand: 20. Februar 2018