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Dr. phil. Claudia Tanck

Reiseleitungen

Gern leite ich Ihre Reisegruppe im Bus durch die nähere Umgebung von Lauenburg, das sind die Kreise Herzogtum Lauenburg und Lüneburg, auch den Westen von Mecklenburg und die Hansestadt Lübeck. Einbeziehen können Sie natürlich Führungen in Lauenburg und Vorträge zur Vor- und Nachbereitung.
Im Jahr 2016 habe ich die unten genannten Rundreisen für die Ostsee-Akademie unternommen. Welche Ziele für dieses Jahr angesteuert werden, erfahren Sie unter geplante Tagestouren.

Lfd. Nr.

Thema

Gebiet

Datum

1.

Es begann vor 625 Jahren:
Die Stecknitzfahrt!

1391, vor 625 Jahren, begann der Bau des Kanals, der Lauenburg und Lübeck miteinander verbinden sollte. Sein richtiger Name "Stecknitzfahrt", waren früher Wasserwege doch "Fahrten". Die Stecknitzfahrt entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsweg, auf dem vor allem Salz, das "weiße Gold" des Mittelalters, transportiert wurde. Wir werden uns von Lübeck (Foto: Salzspeicher) aufmachen, die Stecknitzfahrt zu erkunden. Etwa drei Wochen dauerte die Fahrt in alter Zeit: Zahlreiche Kirchen und Begräbnisplätze der Stecknitzfahrer, aber auch andere Erinnerungsorte entlang des Wasserweges künden von den Meisterleistungen bei Bau und Fahrt. Beginnen werden wir mit dem Lübecker Dom, der Heimatkirche der Stecknitzfahrer. Dann geht es mit Ortsterminen bis nach Lauenburg zur Palmschleuse (rechts).


Hansestadt Lübeck, Kreis Herzogtum Lauenburg, entlang des Elbe-Lübeck-Kanals



Dienstag,
16. Februar 2016


2.

Erdverbundene Himmelsburgen:
Romanische Kirchen im Herzogtum Lauenburg

Kleine Fenster in dicken Mauern, Trutzburgen gegen die finsteren Mächte der Welt, so können wir die romanischen Kirchenbauten sehen. Von diesen gibt es im Herzogtum Lauenburg eine gute und schöne Anzahl. Sie wollen entdeckt sein! Natürlich wird am Ratzeburger Dom (mit Löwen-Standbild) begonnen, welcher eines der ältesten Beispiele für einen romanischen Backsteinbau in Nordeuropa ist. Die "Mutterkirche" aller Lauenburgischen Kirchengemeinden ist St. Georg auf dem Berge. Weiter dann an das Ufer des Schaalsees: In Seedorf ist die ungewöhnliche Innengestaltung in der St.-Clemens-und-St.-Katharinen-Kirche zu beachten (Foto: Gudow, Fenster).


Kreis Herzogtum Lauenburg, Ostteil


Dienstag,
22. März 2016

3.

Natur und Kultur in der Elbtalaue

Die Elbe zwischen Lauenburg und Dömitz bildete bis 1990 die Grenze zur DDR. Im sogenannten Todesstreifen konnte die Natur sich vier Jahrzehnte lang frei entfalten und ließ eine einzigartige Flusslandschaft entstehen. Weit abgelegen von den Großstädten ist aber auch das kulturelle Erbe dieser Region mit einzigartigen Zeugnissen erhalten geblieben (Foto links: Elbblick auf Lauenburg von Hohnstorfer Ufer, rechts: Bronzezeit-Hausgiebel in Hitzacker, Archäologisches Zentrum).






Landkreise Lüneburg und Ludwigslust-Prachim beiderseits des Elbstroms

Dienstag,
28. Juni 2016

4.

Sadelbande: Der schöne Süden des Herzogtums Lauenburg: 3.000 Jahre Kulturgeschichte

Als Sadelbande wird die Region westlich des Limes Saxoniae bezeichnet, die den heutigen Südteil des Kreises Herzogtum bezeichnet. Dieses Gebiet unterstand bis 1206 unmittelbar dem Herzog von Sachsen, aber die Spuren der Geschichte reichen weit zurück. In den Dörfern und Städten (Foto: Fachwerkhäuser in Lauenburg und Altar in Hohenhorn) lassen sich über 3.000 Jahre  Kulturgeschichte  von der Bronzezeit bis zum Industriezeitalter zurückverfolgen.




Kreis Herzogtum Lauenburg, Südteil


Dienstag, 22. November 2016

Lübeck, Salzspeicher Lauenburg, Palmschleuse Ratzeburg, Dom und Löwe Gudow, Marienkirche, Fenster Lauenburg, Elbstr., 2 Fachwerkhäuser Hohenhorn, Kirche, Altar

Stand: 1. Dezember 2016

Texte von Jens Rüdiger, Ostsee-Akademie,
Fotos von Manfred Maronde