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Dr. phil. Claudia Tanck

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Lauenburger Stadtführer

Touren vom Mond
bis zur Industriekultur


Stadtführer entwickeln eigene Themen -
und die sind gefragt


LAUENBURG Was hat Lauenburg mit dem Mond zu tun? Böse Zungen hätten jetzt sicher einen Spruch parat. Dabei geht es in der neuen thematischen Stadtführung der Tourist-Information gar nicht darum, dass hier manchmal die Zeit ein wenig still zu stehen scheint.


Im Gegenteil: Dass vor 50 Jahren erstmals ein Mensch den Mond betrat, daran hat der 1765 in Lauenburg geborene Astronom Carl Ludwig Harding auch einen Anteil. Als Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften erforschte er unser Sonnensystem. In Anerkennung des Lauenburger Wissenschaftlers wurde 2003 ein Mondkrater nach ihm benannt.


Das ist aber nicht der einzige Bezug, den Lauenburg zu dem Erdtrabanten hat. Warum steht zum Beispiel die Marienfigur auf dem Leuchter in der Maria-Magdalenen-Kirche auf einem Halbmond? Und welcher Lauenburger wurde der Sage nach vor Urzeiten auf den Mond gebannt?

Stadtführer im Winter: Bereits 2016 fand die Stadtführung „Lauenburg genussvoll“ großen Anklang.

Lauenburger Stadtführer vor Fachwerkhaus im Winter

Interessant und manchmal mit einem kleinen Augenzwinkern erzählt zum Beispiel die Historikerin Dr. Claudia Tanck bei ihren regelmäßigen Stadtführungen Anekdoten und Geschichten, die oft über die bloße Stadtgeschichte hinaus gehen.


„Unsere Stadtführer schlagen, basierend auf den Geschichtsdaten, ihre eigenen Themen-Schwerpunkte vor“, sagt Tourismus-Managerin Dorothée Meyer. Und das kommt offenbar gut an. Besonders Gäste von außerhalb nutzen die Gelegenheit, je nach Interessenlage Stadtführungen zu einem bestimmten Thema zu buchen.


Wer gern kulinarisch unterwegs ist, kommt beispielsweise bei der Tour "Lauenburg genussvoll" auf seine Kosten. Die Teilnehmer erfahren dabeinicht nur, was die Lieblingsspeisen der Lauenburgischen Herzöge waren, sondern auch, welche Köstlichkeiten die heutigen Gastronomie-Betriebe anbieten.


Touristinformation sucht weitere Stadtführer


Die „Nachtwächter-Führung“ erzählt aus der Perspektive des ehrwürdigen Berufes, welche oft sonderbaren Geschichten sich hinter den Mauern der alten Schifferstadt abgespielt haben. Technikfans kommen während des Rundgangs „Route der Industriekultur“ auf ihre Kosten.


Das Gleiche gilt für die geführte „Schleusen-Radtour“, die die Teilnehmer zu den noch erhaltenen Schleusen der früheren Stecknitzfahrt führt. Je nach Anlass kommen weitere Führungen hinzu, die Kapitel der Stadtgeschichte unter bestimmten Schwerpunkten beleuchtet.


Derzeit arbeitet die Touristinformation mit zehn bis zwölf Stadtführern zusammen. „Alle bringen ihre eigenen Ideen ein“, freut sich Dorothée Meyer. Weil die Nachfrage nach individuell gestalteten Touren weiter steigt, sind weitere Stadtführer gern gesehen. „Wer sich dafür interessiert, sollte Interesse an Heimatgeschichte haben, gern Geschichten erzählen und Spaß am Umgang mit Menschen haben“, sagt die Tourismusmanagerin.


Bis auf eine kleine Provision verdient die Tourist-Information an der Vermittlung der Führungen nichts. Die Teilnahme-Gebühren stehen dem jeweiligen Stadtführer zu.


Wer Interesse hat, als Stadtführer Gästen der Stadt die Geschichte der alten Schifferstadt näher zu bringen, kann sich in der Tourist-Information unter Telefonnummer (04153) 5 90 92 20 melden. (er)


Echo/Wochenblatt für Lauenburg, 24. Juli 2019

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